AktuellesWeitere aktuelle Informationen zu den Einrichtungen finden Sie auch unter Presse. Ausstellung Soziale Verantwortung und Solidarität![]()
Neubau bewilligt!Erster Spatenstich getan!
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Gerne können Sie die aktuelle Ausgabe Nr. 21, November 2011 bestellen:
Die Sozialgruppe Kassel kann eine beeindruckende Bilanz vorweisen: Von den Anfängen in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts über die Nachkriegszeit, in der sie als eine "Insel im Strudel der Not und Gefahr" galt, bis hin zum modernen Unternehmen mit seinen fünf Einrichtungen. Mit dem Seniorenzentrum Renthof, der Kindertagesstätte Georg-Wündisch-Haus, der Kasseler Werkstatt, der Tagespflege am Holzmarkt und mit der gemeinnützigen GmbH Pro Dokument bereichert sie unsere Stadt und leistet einen spürbaren Beitrag zur Lebensqualität.
Denn was es für alte, kranke, behinderte und hilfsbedürftige Menschen bedeutet, möglichst selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.
So eine Einrichtung für soziale Leistungen, die mit so viel Initiative vorangebracht wird, wünscht sich jede Kommune.
Wer so viel Engagement für die Menschen unserer Stadt zeigt, verdient unsere Anerkennung – und selbstverständlich auch unsere Unterstützung. Deshalb fördert die Kasseler Sparkasse die Sozialgruppe Kassel kontinuierlich und zuverlässig mit Spenden: Projekte zur Gewaltprävention fanden ebenso unsere Unterstützung wie der Sinnesgarten.
Was die Sozialgruppe Kassel und die Kasseler Sparkasse verbindet, ist jedoch mehr als Spenden und das Spendenkonto. So stehen wir seit vielen Jahren in einer engen Geschäftsverbindung zueinander. Darüber hinaus verbindet uns auch unsere Mitverantwortung für die Region und die hier lebenden Menschen.
Die Kasseler Sparkasse fördert die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung der Region. Damit hebt sich unser Geschäftsmodell erkennbar von dem privater Großbanken ab: Nicht Gewinnmaximierung für wenige, sondern Nutzenmaximierung für alle ist unser erklärtes Ziel.
Die Kasseler Sparkasse versteht sich als Herz für einen gesunden (Wirtschafts-)Kreislauf in der Stadt und im Landkreis Kassel.
So profitieren die Menschen der Region davon, dass die Sparkasse stabil und krisenfest ist. Sie können sich auch auf die zuverlässige Förderung von Vereinen und Initiativen im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich verlassen. Engagement der Mitarbeiter und Vertrauen der hier lebenden Menschen sind die Grundlagen für einen dauerhaften Erfolg unserer Unternehmen.
Die B. Braun Melsungen AG entwickelt, produziert und vertreibt seit über 170 Jahren Produkte und Dienstleistungen für die Medizin. Das Unternehmen beschäftigt 43.000 Mitarbeiter in 56 Ländern und erwirtschaftete 2010 rund 4,4 Milliarden Euro Umsatz. Die Produktpalette reicht von Infusionslösungen über Spritzenpumpen und Zubehör für die Infusionstherapie, die Intensivmedizin und Anästhesie bis hin zu chirurgischen Instrumenten, Sterilcontainern, Nahtmaterial sowie Produkten für die Wundversorgung.
Seit Januar 2008 ist die Kasseler Werkstatt mit der Vernichtung aller datenschutzdedürftigen Dokumente am Standort Melsungen beauftragt. Immer montags und mittwochs holen Mitarbeiter der Werkstatt die verschlossenen Datenschutzbehälter mit Akten, Datenträgern und Etiketten in Melsungen ab, über zehn Kubikmeter pro Woche. Im Werk 1 der Kasseler Werkstatt in der Mündener Straße werden die Behälter dann von geschultem Personal geöffnet und die Inhalte entsprechend der Vorgaben vernichtet.
Wir sind sehr zufrieden mit dieser partnerschaftlichen und reibungslosen Zusammenarbeit. Dabei stellen wir an die Werkstatt die gleichen Anforderungen wie auch an andere Unternehmen. So besichtigen wir zum Beispiel, bevor wir einen Auftrag vergeben und auch in unregelmäßigen Abständen jeden Entsorgungsdienstleister, um zu sehen, ob die beauftragte Leistung ordnungsgemäß durchgeführt wird. Die Kasseler Werkstatt macht dabei einen sehr guten Eindruck, alles läuft strukturiert und ordentlich, und man hat das Gefühl, dass sowohl das betreuende Personal als auch die Mitarbeiter gern dort arbeiten.
Für uns ist die Werkstatt vor allem ein zuverlässiger Partner, der Sicherheitsanliegen unseres Unternehmens erfüllt, aber natürlich spielt auch die soziale Komponente eine Rolle. Es entspricht der Unternehmensphilosophie von B. Braun, die Integration von Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung in das tägliche Leben zu unterstützen.
Über die Region Nordhessen hinaus ist die Kasseler Werkstatt beispielhaft, weil sie zeigt, dass Integration und wettbewerbsfähige Dienstleistung kein Widerspruch ist.
Karsten Hellmuth (Umwelt- und Sicherheitsingenieur am Standort Melsungen, zuständig u. a. für Entsorgungsdienstleistungen)
Am 16. Juli 2011 starb Margarete Riemenschneider im Alter von 94 Jahren. Die Sozialgruppe Kassel e. V. verliert mit Margarete Riemenschneider eine engagierte und überzeugte Förderin des Seniorenzentrums Renthof, dem sie viele Jahre sehr verbunden war. Stets lobte sie den Einsatz des Personals.
"Ihr Auftritt war ihr Leben", äußert Herr Figge, ein langjähriger Wegbegleiter, in seiner sehr persönlichen und wertschätzenden Traueransprache. Am 23. Januar 2003 gründete Margarete Riemenschneider die nach ihr benannte Stiftung, welche das Seniorenzentrum Renthof, die Tagesaufenthaltsstätte Panama des Soziale Hilfe e. V. und die Bahnhofsmission des Diakonischen Werks begünstigt. Das Stiftungskapital beträgt 240.000 Euro. Bis zum Jahr 2007 organisierte die Stifterin fünf erfolgreiche Benefizveranstaltungen zu Gunsten der Einrichtungen. Wir werden Margarete Riemenschneider in dankbarer und liebevoller Erinnerung behalten.
Gerald Reißmann (Vorsitzender
der Sozialgruppe Kassel e.V. und
Vorstandsmitglied der Margarete-Riemenschneider-Stiftung),
Martina Dittel (Heimleiterin
Seniorenzentrum Renthof)
Wer möchte Altenpflege lernen? Was müssen die Pflegekräfte 2030 können? Die Podiumsdiskussion Wer pflegt uns morgen? setzte die Serie mit Pflegethemen fort, welche von den Dienstleistern Seniorenpflege Unterneustadt (Seniorenzentrum Renthof, Tagespflege am Holzmarkt, ZEDA, Diakonie Stationen und DiHaKa) initiiert werden.
Dr. Angela Joost (Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur, Zentrum an der Goethe-Universität Frankfurt) gab in ihrem Referat interessante Informationen zu den Bedürfnissen der Pflegekräfte, die sich vor allem bessere Rahmenbedingungen durch eine flexible Dienstplangestaltung wünschen.
Wolfgang Decker (arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion) würdigte die anspruchsvolle Arbeit der Pflegekräfte und teilte dennoch seine Sorge mit, dass die geplante Aufstockung der Ausbildungsplätze für Pflegekräfte von 3.500 auf 4.000 in Hessen nicht ausreicht.
Das Plenum gab in das Hausaufgabenbuch der sozialpolitisch Verantwortlichen: Entbürokratisierung, damit mehr Zeit für die Pflegebedürftigen bleibt, eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte und die Notwendigkeit der Nachwuchsförderung und einer auf besondere Bedürfnisse ausgerichtete Ausbildung, z. B. durch eine mögliche gerontopsychiatrische Spezialisierung.
Auch die Verantwortung der Medien wurde unter die Lupe genommen. Die Wahrnehmung geht eben leider nicht dahin, dass die Pflegeberufe attraktive, interessante Arbeitsplätze sind, die für die Menschenwürde enorm wichtig sind. Bernardo Ferraro, examinierter Altenpfleger im Seniorenzentrum Renthof, ist jedenfalls davon überzeugt, dass es sich für ihn gelohnt hat, statt italienisches Spitzeneis zu verkaufen, den Pflegeberuf zu ergreifen.
"Insofern", so Gerald Reißmann, Vorsitzender des Vorstands der Sozialgruppe Kassel e. V. und für die Dienstleister Seniorenpflege Unterneustadt, "müssen heute die Weichen gestellt werden, damit die in der Diskussion in das politische Hausaufgabenbuch geschriebenen Forderungen mit dem richtigen Gewicht vorangebracht werden."
Welche Aufgaben haben Sie als Schwerbehindertenvertreterin?
In der ganzen Sozialgruppe sind 26 Kolleginnen und Kollegen schwerbehindert. Häufig sind es Probleme mit dem Bewegungsapparat, dem Rücken, aber es gibt auch verschiedene andere Krankheiten. Meine Aufgabe ist es, sie zu unterstützen. Ich bin auch Ansprechpartnerin, wenn Kollegen mit Schwerbehinderung diskriminiert würden, aber so etwas ist bisher nie vorgekommen, damit haben wir in der Sozialgruppe keine Probleme. Deshalb kümmere ich mich vor allem darum zu schauen, ob die Arbeitsplätze entsprechend ausgestattet sind. Wenn zum Beispiel jemand Probleme mit dem Kreuz hat und den ganzen Tag sitzt, kann man einen speziellen Stuhl bestellen. Und manche Kollegen trauen sich das mit dem Antrag auf Schwerbehinderung nicht zu, da helfe ich.
Warum ist es wichtig, als schwerbehindert eingestuft zu werden?
Manche Kollegen melden sich nicht, weil sie Angst haben, dass ihnen Nachteile entstehen, aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall – man wird unterstützt. Ab 50 Grad Schwerbehinderung bekommt man fünf Tage mehr Urlaub und kann ohne Abzüge zwei Jahre früher in Rente gehen.
Woher haben Sie das Wissen über Anträge, zuständige Ämter und gesetzliche Regelungen?
Ich habe zu Anfang einen dreitägigen Kurs gemacht, und das braucht man auch! Ich habe unter anderem mit der Rentenversicherung, dem Versorgungsund dem Arbeitsamt zu tun. Das ist eine Materie, die man gar nicht kennt, da muss man sich erst mal einarbeiten. Außerdem ist einmal im Jahr in Baunatal die Versammlung von Schwerbehindertenvertretungen, da gehe ich regelmäßig hin.
Was möchten Sie noch erreichen?
In vielen Unternehmen ist es inzwischen üblich, dass auch Angestellte, die zu weniger als 50 Prozent schwerbehindert sind, fünf Tage mehr Urlaub bekommen. Wenn jemand zum Beispiel die ganze Nacht Schmerzen hatte, kann er sich dann einen Tag Urlaub nehmen und erholen. Ich denke, dass wir diese Regelung auch in der Sozialgruppe einführen könnten. Denn auch dem Arbeitgeber ist bewusst, dass es gut ist, wenn die Leute an der Arbeit fitter sind.
Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?
Mir macht es Spaß, wenn ich Menschen helfen kann und wenn nachher jemand zu mir kommt und sagt "Ich habe das bewilligt bekommen", dann ist das eine kleine Belohnung für mich.
Interview: Nora Wetzel
Ilona Melzer (63) absolvierte in Tschechien eine Ausbildung zur Erzieherin. Ab 1982 arbeitete sie in der Sozialgruppe auf einer ABM-Stelle, drei Jahre später bekam sie einen unbefristeten Vertrag. Zunächst arbeitete sie im Kindergarten, dann in der Tagesförderstätte der KSW 1. Seit 2003 ist sie in der Produktionsgruppe der KSW 2 tätig. 2006 wurde sie zur Schwerbehindertenvertreterin gewählt.
Die Sozialpolitik findet eine neue Einordnung. Die Würdigung des Einzelnen ist neu entdeckt. Deswegen gibt es wohl zur Zeit in der sozialen Szene keine Tagung, kein Seminar und keine Mitgliederversammlung, in denen nicht von Inklusion (UN-Konvention) oder Personenzentrierung die Rede ist, mithin auf angeblich nun notwendige Ände- rungen verwiesen wird.
So fielen diese Begriffe auch in der Bundesdelegiertenversammlung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die im November 2010 in Leipzig stattfand. Auf dem Schreibblock der BAG:WfbM stand: "Wir machen Menschenwürde möglich!", und auf einem kleinen Werbegeschenk, einem Zollstock: "Menschenwürde hat einen Maßstab." Ist nun durch die Inklusion der Weg zur Verbesserung der Menschenwürde aufgezeigt?
Prof. Dr. Sieglind Ellger-Rüttgardt nahm dazu Stellung. Sie kritisierte, dass in Deutschland oft eine dogmatische Debatte geführt werde. Kein anderes Land interpretiere die UN-Konvention so, wie es in Deutschland geschehe, nämlich mit der Maßgabe, es dürfe keine sozialen Einrichtungen mehr geben. Im Gegenteil böten besonders Werkstätten für Menschen mit Behinderung die Chance, diese für weitere Formen gesellschaftlicher Teilhabe zu öffnen. Dazu komme die Tatsache, dass die Konvention nicht explizit von geistig behinderten Menschen spreche, im Gegenteil, diese kämen in der Konvention gar nicht vor. Man solle in Deutsch- land selbstbewusst sagen, dass man ein tolles System zur Teilhabe besitze.
Mit dem Thema "Gesellschaftlicher Mehrwert von Sozialen Unternehmen - das Konzept des social return of investment" befasste sich Prof. Dr. Bernd Halfar. Seine These: Durch das Vorhandensein von Kindertagesstätten haben nicht nur die Kinder einen unbestrittenen Mehrwert, sondern auch die Eltern, die in dieser Zeit teilhaben können z. B. am Erwerbsleben. Also geht es bei sozialen Dienstleistungen immer auch um die Frage, welche Kosten ohne diese Leistungen entstünden. Gäbe es keine Hospize, wäre die Folge, dass viele Menschen auf teuersten Intensivpflegestationen der Krankenhäuser lägen. Gäbe es keine vollstationären Pflegeeinrichtungen, wäre die ausnahmslose private Versorgung weder automatisch besser noch eine humane Alternative.
Übertragen auf die Einrichtungen der Eingliederungshilfe bedeutet das, dass es ein Fehler ist, sie nur im Sinne der Kosten der Betreuung zu sehen. Der Mehrwert liegt in der Struktur, und er ist bedeutend.
Menschen mit Behinderung, die in einer Werkstatt arbeiten, bewirken dadurch Einzahlungen in die Sozialkassen, Wertschöpfung und gleichzeitig Kaufkraft in der Region. Werkstätten für behinderte Menschen sind Sozialunternehmen, welche als solche in und von der Gesellschaft und von sozial Verantwortlichen gesehen werden sollten. Es mag ein Fehler sein, dass Werkstätten in der Vergangenheit viel zu wenig auf ihre Bedeutung für die regionalen Strukturen aufmerksam gemacht haben.
Die Sozialgruppe Kassel e. V. zahlte im Jahr 2010 an sogenannten Arbeitgeberanteilen 1,5 Mio. Euro in die Sozialkassen ein, die Investitionen betrugen 0,7 Mio. Euro. Das soziale Engagement in den Einrichtungen der Sozialgruppe Kassel e.V. realisiert die Würdigung des Einzelnen. Die UN-Konvention beschreibt den gesellschaftlichen Anspruch auf einem internationalen Niveau. Das praktizierte System in Deutschland ist vorzeigbar.
Gerald Reißmann (Vorsitzender des Vorstands)
Was für eine Ausbildung haben Sie absolviert?
Ich habe Maschinenschlosser gelernt und eine Weiterqualifizierung zum Industriemeister - Metall abgeschlossen. 1999 bin ich in die Kasseler Werkstatt gekommen, zunächst als Gruppenleiter, jetzt als Bereichsleiter Verpackung und Logistik. Von 2006 bis 2008 habe ich die Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit gemacht und bin seitdem zuständig für die Arbeitssicherheit in allen Einrichtungen.
Welche Aufgaben hat die Fachkraft für Arbeitssicherheit in der Sozialgruppe Kassel?
Einerseits berate ich die einzelnen Einrichtungen, andererseits muss ich viele verschiedene Dinge im Blick haben: Wenn sich jemand verletzt, mache ich eine Unfalluntersuchung und die Abwicklung mit der Unfallkasse Hessen. Ich bin zuständig für die persönliche Schutz ausrüstung wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe und Westen. Deshalb trage ich immer Sicherheitsschuhe - denn bei mir wird natürlich besondern darauf geachtet (lacht). Mit dem Betriebsarzt organisiere ich Schutzimpfungen und Untersuchungen, mit dem ASB Erste-Hilfe-Kurse und erst letzte Woche haben wir hier in der KSW 2 die Feuerwehr zur Brandschutzbegehung empfangen. Die haben uns übrigens bestätigt, dass wir in diesem Bereich eine Super-Arbeit machen.
Inwiefern ist Ihre Arbeit davon beeinflusst, dass Sie oft in Einrichtungen arbeiten, in denen Menschen mit Behinderungen arbeiten oder alte Menschen betreut werden?
Dieser Personenkreis ist nicht immer so berechenbar, man kann nicht einfach einen Standard festlegen und dann sagen: Das ist und bleibt jetzt so. Wenn Mitarbeiter sich zum Beispiel aus Wut selbst verletzen, können wir da nicht viel machen. Manchmal können die Mitarbeiter mit Behinderung aber auch Dinge besser einschätzen als andere, nehmen die Sache ernster und fragen auch öfter nach. So tragen die Mitarbeiter im Lager, die eine Behinderung haben, immer ihre Schutzwesten - auch weil sie stolz darauf sind. Die anderen muss man immer mal daran erinnern.
Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?
Ich komme in ganz verschiedene Bereiche, von der KiTa bis zum Altenheim, das finde ich spannend. Am Anfang musste ich mich daran gewöhnen, Entscheidungen zu treffen und andere zu beraten. Aber mit der Zeit bekommt man Routine und Sicherheit, und dann ist es auch schön, dass man geschätzt und gebraucht wird. Interessant ist auch, dass mir an den Arbeitsplätzen jetzt Dinge auffallen, die ich früher nicht bemerkt hätte. Danke auch für die gute Zusammenarbeit an alle Einrichtungsleitungen. Viel Freude bereitet mir auch die Arbeit im Gesundheitszirkel, den wir 2009 ins Leben gerufen haben. Ein Superteam und der Erfolg unserer Arbeit gibt uns recht, dies so weiterzuführen.
Was würden Sie gerne ändern oder weiterentwickeln?
Für die Zukunft fände ich es schön, wenn die Arbeitssicherheit eine eigene Stelle würde. Auch dadurch, dass der Verpackungsbereich in letzter Zeit so stark gewachsen ist, ist die Belastung, für beides zuständig zu sein, ziemlich groß.
Interview: Nora Wetzel
Die Qualität eines Gemeinwesens werde durch die Menschen bestimmt, die sie gestalten. Dieses Engagement müsse man hegen, aber auch würdigen, so Oberbürgermeister Bertram Hilgen am 26. Mai. An diesem Tag bekam Ilona Caroli - für sie selber völlig überraschend - die Goldene Ehrennadel der Stadt Kassel verliehen für ihr überaus fruchtbares ehrenamtliches Engagement während (zuletzt war sie zwölf Jahre als Sozialdezernentin der Stadt Kassel tätig), vor allem aber auch nach ihrer beruflichen Tätigkeit.
Ilona Caroli ist seit 1992 ehrenamtlich aktiv in der Sozialgruppe (vormals Verein für Volkswohl e.V.), davon die letzen 12 Jahre als Vorsitzende, ist seit 45 Jahren SPD-Mitglied, war Präsidentin des Kiwanis- Clubs und Vorsitzende des Vereins Literaturhaus Nordhessen e. V. "Es war für mich selbstverständlich, nach meiner Dienstzeit weiter ehrenamtlich engagiert zu bleiben. Das geht aber nur mit Mitstreitern!" Diesen gebühre eigentlich dieselbe Ehre, sagte die Geehrte.
Auch in der Sozialgruppe wird Ilona Caroli als ehrenamtliche Vorsitzende des neuen Verwaltungsrates tätig bleiben, obwohl sie ihren Lebensmittelpunkt nach Köln verlegt hat.
Kirsten Alers
Die Sozialgruppe Kassel e.V. hat sich besonders in den letzten zehn Jahren zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt. Die sechs Einrichtungen der Sozialgruppe bieten professionell unterschiedliche soziale Dienstleistungen für 800 Menschen an. Mit einem Bilanzvolumen von 24,4 Mio. Euro ist das Unternehmen auch ein bedeutender Faktor in Kassel geworden. 4,8 Mio. Euro erzielte die Kasseler Werkstatt an Umsatz mit großen und mittleren Industrieunternehmen in der Region, welche die Qualität, die Liefertreue und Zuverlässigkeit loben.
"Es war an der Zeit, den Veränderungen auch durch eine neue Unternehmensstruktur Rechnung zu tragen. Bisher lag die Verantwortung bei einem rein ehrenamtlichen Vorstand. Dieses Konstrukt sahen der Vorstand und die Mitgliederversammlung als nicht mehr zeitgemäß an, man hat nun die Verantwortung einem hauptamtlichen Vorstand übertragen", erläutert Ilona Caroli, Vorsitzende des neuen Verwaltungsrats (bisher Vorstandsvorsitzende).
Der langjährige Geschäftsführer Gerald Reißmann wurde zum Vorsitzenden des Vorstandes und Claudia Benz, bisher die Leiterin des Rechnungswesens und stellvertretende Geschäftsführerin, als weiteres Vorstandsmitglied bestellt. Dem Verwaltungsrat gehören neben Ilona Caroli auch Dr. Jürgen Barthel (Sozialdezernent und Stadtkämmerer der Stadt Kassel), Ingo Buchholz (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kasseler Sparkasse) und Detlev Ruchhöft (Leiter des Sozialamtes der Stadt Kassel) an.
"Das Personal der Sozialgruppe Kassel e.V., nahezu 200 hauptamtlich Beschäftigte, hat die Hände am Puls der Zeit und ein Gespür für die besondere Aufgabenstellung im sozialen Bereich. An ihrer Seite ist der Verein für die künftigen Aufgaben gut aufgestellt", äußert Gerald Reißmann.
Architekturwettbewerb für neues Wohn- und Pflegezentrum in der Kasseler Unterneustadt
Der Architektenwettbewerb zum Neubau einer Wohn- und Pflegeeinrichtung in der Unterneustadt, in der sechs bis sieben Hausgemeinschaften mit jeweils zehn bis zwölf Apartments entstehen sollen, wurde am 13. 11. 2009 entschieden. Die Jury vergab den mit 16.000 Euro dotierten Preis an die Stuttgarter h4a Architekten.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn es entspricht sehr weitgehend unseren Vorstellungen und den Erwartungen an eine besondere Architektur am exponierten Unterneustädter Kirchplatz", sagt Hans-Uwe Schultze, Schultze und Schulze, Architekten, Städtebauarchitekten und Stadtplaner BDA. Besonders gefiel dem Preisgericht am Siegerentwurf seine konsequente Umsetzung der Nutzerinteressen durch seine klare Struktur.
Zwei weitere Preise sind vergeben worden an die Büros ARP Architektenpartnerschaften, Stuttgart, und Foundation 5+, Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Sprengwerk, Architektur und Sanierung, Kassel.
Das Preisgericht hat uns, der Sozialgruppe Kassel. e.V., die Realisierung des Gewinnerkonzepts empfohlen. Eine Entscheidung wird in Kürze getroffen. Der Neubau, der für rund 6,5 Mio. Euro auf dem freien Grundstück neben dem QVC-Gebäude errichtet werden soll, wird 77 Menschen, die ganz oder teilweise auf Hilfe angewiesen sind, ein Zuhause bieten.
Aufgrund der guten Erfahrung mit einem Architekturwettbewerb, nach dessen Ergebnis das Haus am Holzmarkt entstand, haben wir uns wieder für ein solches Verfahren entschieden. Das Ergebnis gibt uns Recht. Im August waren zwölf Architektur-Büros zu einem Kolloquium eingeladen, in dem sie von Ursula Jahn, Alltagsbegleiterin in der Hausgemeinschaft 1 des Seniorenzentrums Renthof, über einen Tagesablauf einer fiktiven an Demenz erkrankten Person informiert wurden. "Alle drei Preisträger haben in ihren Entwürfen dann den Alltag der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Hauses als Leitlinie in ihrer Architektur umgesetzt", bestätigt Ilona Caroli, Vorsitzende.
Die Wettbewerbsorganisation und Vorprüfung oblag der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH. "Wir hatten eine anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen. Der Wettbewerb musste europaweit ausgeschrieben werden. Aus den 113 Bewerbungen galt es, zwölf kompetente Büros auszuwählen. Durch den Wettbewerb wird eine hohe architektonische Qualität gesichert", betont Dipl. Ing. Alexander Inden für die Wohnstadt. An den Beiträgen sei deutlich erkennbar, dass es sich für alle Beteiligten gelohnt habe und sich das Verfahren amortisieren werde.
Inzwischen haben wir das Ergebnis des Wettbewerbs an das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, Wiesbaden, das Deutsche Hilfswerk und das Kuratorium für Altershilfe gesandt und hoffen auf positive Bescheide zu unseren gestellten Anträgen. Mit einem Baubeginn rechnen wir Anfang 2011. Wenn alles klappt, kann das Gebäude im Herbst 2012 bezugsfertig sein.
Über unser Vorhaben haben natürlich Ilona Caroli, Gerald Reißmann und Martina Dittel zuerst die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und Betreuer und das Personal informiert. Die Resonanz ist eindeutig: Die Erfahrungen mit bzw. das Erleben der Hausgemeinschaften im Seniorenzentrum Renthof wecken die Erwartungen an die verbesserten, modernen Möglichkeiten, die ein neues Haus bieten wird. Es werden die räumlichen und personellen Voraussetzungen geschaffen, um ein höchstmögliches Maß an Selbständigkeit im Alltag zu gewähren und dies unabhängig von Einschränkungen des Alters oder einer Demenzerkrankung. Ein Umzug in eine Pflegestation wird es nicht geben. Wer in seinem Apartment bleiben möchte, kann dies unabhängig einer sich verändernden Assistenz der Pflege. Wenn das Konzept der Hausgemeinschaften schon im Renthof mit seinen durch das Gebäude begrenzten Möglichkeiten überzeugt, wird es in einem Haus, das speziell für das Erhalten der Alltagsqualität gebaut wird, seine Vorbildlichkeit engagiert fortsetzen.
Gerald Reißmann (Geschäftsführer)
Wir freuen uns sehr über die erste Zusage über Fördermittel, die wir am 02.12.2009 erhalten haben. Die ARD Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne" fördert unsere neue Pflege-/Wohneinrichtung in der Kasseler Unterneustadt mit einem Betrag in Höhe von 250.000 Euro. Siehe auch www.einplatzandersonne.de; ohne Zweifel auch eine guter Name zu unserer Konzeption.
Was bedeutet "Gute Pflege im Alter"?, fragten Martina Dittel (Leiterin Seniorenzentrum Renthof), Ilona Caroli (Vorsitzende Sozialgruppe Kassel e.V.), Patricia Fiand (Angehörige), Ernst Georg Eberhardt (Geschäftsführer Diakonische Hausgemeinschaften), Angelika Trilling (Altenreferat der Stadt Kassel), Petra Nagel (Moderation) und Marie-Luise Ros (stellvertretende Leiterin Sozialamt Stadt Kassel). Deutlich wurde, dass "Pflege mehr ist als nur Körperpflege, Pflege ist auch Betreuung und Begleitung", so Dorothea Bathe vom Zentrum für Menschen mit Demenz und Angehörige ZEDA. Zeit ist hier der wesentliche Faktor. Besonders Pflegekräfte stehen täglich im Zwiespalt zwischen Wunsch und Machbarkeit. Wichtig ist an dieser Stelle die Kooperation aller: Pflegepersonal, Angehörige, Ehrenamtliche, Institutionen im Umfeld und öffentliche Träger.
Zahlreiche interessierte Menschen aus der Unterneustadt waren der Einladung der "Dienstleister Seniorenpflege Unterneustadt" gefolgt. Hier kooperieren die Sozialgruppe Kassel e.V. mit den Einrichtungen Seniorenzentrum Renthof und Tagespflege am Holzmarkt, die Diakonischen Hausgemeinschaften Kassel gGmbH, das Diakonische Werk und die Diakoniestationen der Evangelischen Kirche Kassel gGmbH, die im Stadtteil ein Netz verschiedenster Stufen von Pflege, Betreuung und Begleitung aufgebaut haben.
Der Verein Sozialgruppe Kassel, gegründet 1933 unter dem Namen Verein für Volkswohl, hat sich in den knapp 76 Jahren seines Bestehens gemausert. Im Jahr 2008 wurde ein Bilanzvolumen von 24 Millionen Euro erreicht. Es werden 260 Hauptamtliche und 500 MitarbeiterInnen in der Kasseler Werkstatt sowie Zivildienstleistende und PraktikantInnen in fünf Betrieben und in der Geschäftsstelle beschäftigt. "Immer da, immer kompetent, immer zuverlässig", sagt Geschäftsführer Gerald Reißmann über das Personal der Geschäftsstelle, acht an der Zahl, meist unsichtbar für Außenstehende im zweiten Obergeschoss am Holzmarkt 1. Sie sind zuständig für die Finanz-, die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, das komplette Rechnungswesen, für Verhandlungen mit den Leistungsträgern, die Vereins- und Geschäftsführungsorganisation usw. usw.
Die Assistentin der Geschäftsführung, Erika Grawe, und die kaufmännische Angestellte Manuela Jäger geben Einblicke in ihre "Arbeit im Hintergrund".
Die Sozialgruppe Kassel e.V. ist Trägerin unterschiedlicher sozialer Dienstleistungen in der Stadt Kassel. Sie ist vor allem jenen Menschen verpflichtet, die in der Gesellschaft vorschnell als schwach eingestuft werden.
Die Sozialgruppe Kassel e.V. konzentriert sich auf die Stärken und Kompetenzen von Menschen. Dabei haben die Achtung der Würde und der Respekt vor der Person Priorität.
Unser Handeln wird bestimmt durch die Akzeptanz der Rechte auf Teilhabe und Selbstbestimmung. Unter Qualität verstehen wir diejenige, die bei den Menschen ankommt. Dabei orientieren wir uns an dem Prozess der kontinuierlichen Verbesserung.
Auch verstehen wir unter Qualität die Fairness gegenüber Geschäfts- und Kooperationspartnern, dem sozialpolitischen Umfeld und weiteren Begleitern unserer Arbeit.
Ilona Caroli (Vorsitzende), Gerald Reißmann (Geschäftsführer)


Platz in der Zeit
Kunstwerk von Willi Müller (http://www.wm-art.de)
Seit fünf Jahren erscheinen die Facetten
zweimal im Jahr, Sie halten die Ausgabe
Nummer 10 in Händen. Entstanden
ist die Idee zu einer Zeitung, die sowohl
zur Kommunikation der Einrichtungen
untereinander als auch zur Information
von Angehörigen sowie einer interessierten
(Fach-)Öffentlichkeit dient, aus einer
Begegnung von Peter Liesert (Leiter der
Kasseler Werkstatt) und Kirsten Alers.
Peter Liesert
wünschte sich
eine "Reform"
des Informationsblattes
der
Werkstatt und
fand in mir
einen Unterstützer
seiner
Ideen. Martina
Dittel (Leiterin
des Renthofs)
gewann den Namenswettbewerb: Facetten
heißt die Zeitung seit der Nummer 2, und
immer wieder spiegelt sie die unterschiedlichsten
Facetten dieses so vielschichtig
sozial engagierten Vereins. Und immer
wieder glückt der Spagat: sowohl die zu
erfreuen, die nicht lesen können, sich aber
mit ihren Freunden auf einem Foto entdekken,
die Menschen neugierig zu machen,
die die Einrichtungen von außen betrachten,
und die zufrieden zu stellen, die sie
durch ihre tägliche Arbeit gestalten. Hier
kommen nun die fünf Einrichtungsleitungen
(in alphabetischer Reihenfolge) zu
Wort, zur Sache selbst.
"Ich finde die Facetten sehr informativ.
Ich schätze, dass ich Infos über unsere
Einrichtung "nett verpackt" weitergeben
kann, und dass alle Einrichtungen der
Sozialgruppe
sich präsentieren
können. Die
Facetten vermitteln
nach außen
und innen ein
gemeinsames
Erscheinungsbild.
Wir geben die
Zeitschrift an die
Angehörigen, aber auch z.B. an Altenpflegeschulen weiter.
(Martina Dittel: Heimleitung Seniorenzentrum
Renthof, geboren am 14. 10. 1962,
seit 1988 tätig bei der Sozialgruppe, zuerst
als Schichtleitung, dann ab 1993 als Pflegedienstleitung
und seit 2003 als Heimleitung)
"Die Facetten sind informativ und nah
am Menschen. Sie zeigen, wie vielfältig
unser Arbeiten und Miteinander in den
unterschiedlichen Einrichtungen der Sozialgruppe
Kassel
ist.
Die Darstellung
von Inhalten
und neuen
Projekten finde
ich sehr interessant.
Es gefällt
mir gut, dass
immer wieder
auch Mitarbeiter,
Bewohner oder Besucher und auch Angehörige
von ihren Erfahrungen berichten
oder portraitiert werden. Ich schätze auch
die journalistische Arbeit und Beratung
durch Frau Alers. Sie ermutigte uns in der
Vergangenheit immer wieder, auch selbst
etwas zu schreiben und half mit Rat und
Tat. Ein Dank an sie!
Durch die Facetten erfahren wir auch voneinander noch mehr oder anderes. Im
Alltag bleibt leider oft nicht die Zeit sich
auszutauschen. Die Facetten, die gemeinsame
Darstellung des Vereins in der
neuen Broschüre, die neuen Logos etc.
tragen nach meiner Einschätzung auch
zu einem wachsenden "Wir-Gefühl" im
Verein bei.
Unsere Tagespflegebesucher und ihre
Angehörigen erhalten ein Exemplar.
Neuen Interessenten geben wir sie zur
weiteren Information zu unserer Einrichtung
und der Sozialgruppe Kassel mit. Bei
Veranstaltungen liegen Sie zur Mitnahme
aus. Insgesamt dienen sie der Information
und Öffentlichkeitsarbeit.
(Gunda Hoßbach: Diplom-Sozial-Pädagogin,
Leiterin der Tagespflege am Holzmarkt, 42
Jahre, seit 1989 im Verein tätig)
Der Alltag, der ja das eigentliche
Leben ausmacht, wird in den Facetten sehr
gut beschrieben.
Hier wird auf
eine besondere
Weise Gemeinsinn
und Gefühl
für die Zusammengehörigkeit
vermittelt, eine
Verbindung hergestellt
zwischen
den Einrichtungen
und dem großen Umfeld der Sozialgruppe
Kassel. Außerdem gefällt mir,
dass die Inhalte auch bildlich vermittelt
werden, dass bei aller Informationen
die menschlichen und unterhaltenden
Themen im Vordergrund stehen, dass
historische Angelegenheiten für die
Zukunft festgehalten werden und dass
jede Ausgabe maximal 28 Seiten hat.
Im Speziellen wertvoll ist die - durchaus
ausbaufähige - Rubrik "Wir gratulieren
den Jubilaren", in der Menschen für ihre
langjährige Mitarbeit in der Werkstatt
öffentlich gewürdigt werden, ebenso bei
runden Geburtstagen (50, 60, 65). Die
Facetten vermitteln hervorragend, dass
die Sozialgruppe Kassel äußerst facettenreich
ist.
(Peter Liesert: Maschinenbautechniker und
Sozialmanager, geboren 1948, seit 1988 in der
Kasseler Werkstatt, seit 1996 ihr Gesamtleiter)
Ich finde die
Facetten vielseitig
und informativ.
Ich schätze
das Fachwissen,
die Fachinformationen
mit
"Herz" (menschlich
orientiert,
betrachtet und
umgesetzt),
außerdem die Informationen, die wir so
aus den anderen Einrichtungen erhalten.
Wir nutzen sie für Öffentlichkeitsarbeit,
um das Georg-Wündisch-Haus bekannter
zu machen, unsere inhaltliche Arbeit,
unsere Fachlichkeit darzustellen und
transparent zu machen. Wir erreichen
damit die Eltern, aber auch Fachstellen,
binden unsere Kunden, insbesondere
auch die Kinder, an uns (z. B. mit der Kinderseite,
die dazu anregt, sich spielerisch
mit Bild und Schrift zu beschäftigen).
Für die Sozialgruppe als Gesamtverein
eignen sich die Facetten, um Informationen
aus den verschiedenen Arbeitsgebieten
an die unterschiedlichen Zielgruppen
weiterzugeben.
(Regina Loh: Leitung der Kindertagesstätte
Georg-Wündisch-Haus, 48 Jahre, im Verein
seit August 1983)
Ich schätze an den Facetten besonders
die einfache authentische Sprache der
Interviews.
Die Zeitung verschafft einen Blick ins
Innere für interne und externe Personenkreise.
Sie bietet mir persönlich Einsicht in alle
Einrichtungen der Sozialgruppe Kassel.
Ich bekomme
leider nicht
immer mit, wie
sich die einzelnen
Einrichtungen
verändern
und was es
Gutes zu berichten
gibt. Die
Facetten halten
mich auf dem
Laufenden.
(Roland Müller: Betriebsleiter der Pro Dokument
seit 2003, 43 Jahre)